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Konstanz: Nicht zerstört im 2. Weltkrieg

Rüstungsproduktion in Konstanz

Konstanz wurde im 2. Weltkrieg nicht bombardiert. Und das obwohl in Konstanz auch fürs Militär produziert wurde. Die Firma Funkstrahl stellte Bauteile für Radaranlagen in U-Booten her, die Schwarzwald Flugzeugbau GmbH arbeitete an einem fliegenden Torpedo und die Friedrichshafener Firma Dornier hatte einen Teil ihrer Produktion nach Konstanz verlagert.

Grenze in der Stadt

Konstanz' Glück war, dass die Grenze zum schweizerischen Kreuzlingen mitten durch die Stadt geht. Im Gegensatz zu anderen deutschen Städten wurde Konstanz nicht verdunkelt und so war das linksrheinische Konstanz aus der Luft nicht von Kreuzlingen zu unterscheiden.

Fassadengemälde, Barbarossa-Hotel
Der Rheintorturm, errichtet um 1200

Mittelalterliches Flair

Die Konstanzer Altstadt als Freilichtmuseum zu bezeichnen ginge sicherlich zu weit. Auch hier mussten vereinzelt historische Bauten moderneren Bausünden weichen. Einigen mittelalterlichen Charme versprüht das heutige Konstanz aber ohne jede Frage. Das Konzil und das Münster zeugen von einstiger Größe als Handelsplatz und Bischofssitz. Viele mittelalterliche Bürgerhäuser sind im wesentlichen erhalten. Hinter renovierten Fassaden verbergen sich oft noch sehr alte Bauelemente.

So ein bisschen ins Mittelalter zurückversetzt fühlt man sich insbesondere, wenn man durch die engen Gassen des Stadtteils Niederburg schlendert. Und der Münsterplatz wirkt seit 2005 noch etwas mittelalterlicher, seit dort überwiegend gebrauchte Pflastersteine verlegt wurden.